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[Band 8.]
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1640) Sechszehenden Th. VII. B. 153

dern auch uͤbrige Artickul zu behandeln in Be-fehl haͤtten, und wann man ſich einzig an dieſemhalten wollte, die Unterhandlung nothwendigſich zerſchlagen muͤßte, haben die InsbruͤckiſcheRaͤthe das Mittel an die Hand gegeben, daßman zwar auf allen Fall, und auf das unge-wiſſe hin, von uͤbrigen Artickuln auch redenkoͤnne; aber mit dem heitern Vorbehalt, daßwann die Beſtetigung dieſes Artickuls nicht er-folge, das uͤbrige, was ſie eingegangen, auchkeine Guͤltigkeit haben, und Ihrer FuͤrſtlichenDurchleucht an ihren habenden Rechten keinenNachtheil gebehren ſolle. Weilen nun dieBuͤndner einen gleichen Vorbehalt gemachet,daß wann man in Abſehen der uͤbrigen Artickulnicht uͤberein kommen koͤnnte, ſie dieſer erſteauch nicht binden ſollte, als haben die Regie-rungs⸗Naͤthe auch dareip bewilliget. Solchemnach iſt man zur Behandlung der Artickulſelbſt geſchritten, und hat folgendes verabredet:Die Widereinſetzung der Capuciner in

den Stand, wie ſie An. 1636. und 37. gewe-ſen, ſolle allem vorgehen. Wann nun ſolcheswuͤrcklich beſchehen, ſo ſolle alsdann gegenwaͤr-tiger Tractat mit Einſchlieſſung von Wort zuWort der An. 1518. aufgerichteten Erb-Eini-gung ausgefertiget, verbrieffet, und von beyden Theilen beſiegelt, und auf das kraͤfftigſtebeſtetiget werden; daß nemlich die ErtzHer-zogin in ihrem und des Kaiſers als Mit-Vor-muͤn-