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158 Geſch. der Schweitzer.(1640
Gerichten betreffend, die Zoll⸗Freyheiten in demMuͤnſterthal, uͤberhaupt aber, daß es bey denalten und neuen Vertraͤgen ſein Verbleiben ha-ben ſollte. Der erſte Anſtoß nun in dieſer Un—terhandlung war die Widereinſetzung der Ca—puciner, uͤber welches die Insbruͤckiſche Re-gierungs-Raͤthe folgende Verzeichniß eingege—ben: Es haͤtten bemeldte Vaͤter An. 1636. dieAltaͤre in den Kirchen zu Schlinß, Ramuͤß undSinns, wie nicht weniger die Pfrund⸗Haͤuſerzu Schlinß, Sinns und Schuls gehabt; An.1637. ſeyen die Altaͤre zu Schlinß und Ramuͤßabgebrochen worden; An. 1638. ſey auch dasAltar zu Sinns eingeriſſen, und die Capucinervon der Übung ihres Gottes-Dienſts in derKirchen ausgeſchloſſen; An. 1639. aber ſeyenbedeutete Vaͤter aus den Pfrund-Haͤuſern zuSchlinß, Sinns und Schuls, und etliche Mo-nathe hernach aus dem ganzen Engadin verjaget,und den Unterthanen hoͤchlich verbothen worden,weder bemeldte Patres zu beherbergen nochihre Sachen in Verwahrung zu nehmen. Nungab die Ertz⸗ Herzogin unterm dreyzehendenFebruarius ihre Erklaͤrung heraus, daß bevordieſer Artickul, die Capueiner betreffend, ſeineRichtigkeit habe, und alles wider in den Stand,wie es An. 1636. geweſen, geſtellet werde, ſieuͤber die uͤbrigen Artickul nicht wollte handelnlaſſen. Nachdem aber die Buͤndneriſchen Ge-ſandte vorgeſtellet, daß ſie nicht nur dieſen, 900ern