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[Band 9.]
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1651) Siebenzehenden Th. XI. B. 277

Dieſes war zu Baden verabredet. Zu Frauen-feld aber ſind die von Utweil, wegen offtgedach-ter niedergeriſſenen Capell mit einer Buß vontauſend Guͤlden beleget worden, doch daß dieCapell, wie von Seiten der Aebtiſſin von Muͤn-ſterlingen geſuchet worden, nicht widerum ſollteaufgebauet werden. Und wie die Catholiſcheneinen Altar zu Luſtdorff einzuſetzen vorgehabt,die Evangeliſchen aber aus gleichem Grund einenPredicanten zum heiligen Creutz zu haben be-gehret, als ward die Sache dahin vermittelt,daß die Catholiſchen von ihrem Altar⸗Bau ab-ſtehen, die Evangeliſchen aber auf ihrem Begeh-ren, einen Pfarrer ihrer Religion zum heiligenCreutz zu haben, nicht fehrners beharren ſollten.Auf dieſem Fuß ſind endlich bemeldte gefähr-liche Streit⸗Haͤndel beygeleget worden, undwaͤren, allem Anſehen nach, die Eidsgenoſſenhernach in guter Ruhe geblieben, wann nichtfriſche Zufaͤlle die Gemuͤther verbittert, das alte,das noch nicht voͤllig vergeſſen, aufgewaͤrmet,und alles in Verwirrung geſetzet haͤtten, wiewir ſolches bey folgenden Jahren werden zuvernehmen haben.

Mit Franckreich blieben die Sachen nochimmer hangen, und konnten die Eidsgenoſſenmit dieſer verbundenen Cron noch nicht zu rechtkommen. Auf der Tagſatzung ſo im Novem-ber 1650. gehalten worden, hatten ſich die Eids-genoſſen, wie oben gedacht gegen den Franzoͤſi-

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