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[Band 9.]
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302 Geſch. der Schweitzer.(1652

daß ſie ſich aus vielen erheblichen Urſachen zueiner naͤhern Vereinigung nicht verſtehen koͤnn-ten. Auf gleicher Tagſatzung hielt der Fran-zoͤſiſche Bothſchaffter abermahlen um Erneu-rung der Buͤndniß an. Es erklaͤrten ſich aberſonderlich die Evangeliſchen Ortedaß ſie vondieſem Geſchaͤfft nur nichts mehr hoͤren wollten,biß alle Anſprachen abgefuͤhret, und weilen aufdas geſetzte Ziel des erſten Novembers noch kei-ne Vergnuͤgung erfolget, als konnte der Herrde la Barde kaum und mit groſſer Muͤhe nocheinen Anſtand von etlichen Monathen erhalten.Weilen auch zu dieſen Zeiten das Muͤntz-We-ſen in der Eidsgenoſſenſchafft, in groſſer Zer-ruͤttung ſich befunden, die von Bern ihre ganzeBatzen auf einen halben! herunter geſetzet, auchanderer Orte allzu geringhaͤltige Muͤntz abzu-ruffen geſinnet geweſen, als ward daruͤber ge-gen Ende des Jahrs zu Zug gemeinſamlich be-rathſchlaget, und erkennet, daß man diejenigenOrte, die allzu ſchlechte Münze gepraͤget, ſolche,gröͤſſere Verwirrung zu verhuͤten, einzuwechſeln,ernſtlich vermahnen ſolle. Und ſo viel von denGeſchichten des 165 eſten Jahrs, das künftigewird uns weit merckwuͤrdigere Sachen an dieHand geben.

Ende des ſiebenzehenden Theils.