Vorrede.
^^ie Moral, so fern sie auf dem Begriffe desMenschen, als eines freyen, eben darumaber auch sich selbst durch seine Vernunft an un-bedingte Gesetze bindenden Wesens gegründet ist,bedarf weder der Idee eines andern Wesensüber ihm, um seine Psiicht zu erkennen, noch ei-ner andern Triebfeder als des Gesetzes selbst, umsie zu beobachten. Wenigstens ist es seine ei-gene Schuld, wenn sich ein solches Bedürfniß anihm vor findet, dem aber alsdann auch durch nichtsanders abgeholfen werden kann; weil, was nichtaus ihm selbst und seiner Freyheit entspringt, kei,nen Ersatz für den Mangel seiner Moralität ab,giebt. — Sie bedarf also zum Behuf ihrer selbst(sowol objectiv, was dasWollen, als subjektiv,was
a r da-