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Vorrede.
nter allen Mitteln, die man mit Nu-en zu gebrauchen vermag, um jun-9 gen Leuten ihren Verſtand zu ſchaͤr-
fen, und ſie bey guter Zeit zumNachdenken anzugewoͤhnen, iſt kein einiges, dasgewiſſere und laͤngere Wuͤrkung verrichtet, alsdie Begierde etwas zu wiſſen. Denn dieſe iſtuns mit der Vernunft zugleich angebohren. Manfindet ſie zwar bey Leuten von allerley Alter,doch niemahlen ſtaͤrker als in der Jugend, weilſodann das Gemuͤth noch ganz leer und mit kei-nerley Wiſſenſchafft angefuͤllet iſt, folglich allesmit Vergnuͤgen annimmt, was man ihm dar-bietet; Es faͤllt ihme alles angenehm, was neuſcheinet, und auf ſolche Weiſe gewoͤhnet es ſichallmaͤhlich an das Nachdenken und an die Arbeit.8 Man