Band 
Erster Theil. Von Insecten, Thieren und Pflanzen.
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Vorrede: 8

—.Man koͤnnte von dieſer vortheilhafftigen Nei-gung unbeſchreiblichen Nuzen ziehen, wenn manſuchte, ſie auf ſolche Dinge zu lenken, davon dasGemuͤth zwar Vergnügen, aber zugleich auchguten Unterricht, erhaͤtt. Beedes findet ſich inreichlichſtem Maaſe bey Betrachtung der natuͤr-lichen Dinge, es ſey nun daß man die Augen aufihren ganzen Zuſammenhang, und allgemeineEinrichtung wende; oder daß man die Schoͤn-heit eines jedweden ins beſondere erwaͤge. Eslaͤſſet ſich jedwedes zur Luſt und zur Unterwei-ſung anwenden, weil es mit gutem Grunde uͤber-einſtimmenden Verhaͤltniß, und kluger Vorſichtangeordnet iſt. Alle, um und neben uns befind-iche Coͤrper, vom kleineſten biß zum groͤſeſten,lehren uns etwas; Sie haben eine Sprache, da-mit ſie uns anreden, und zwar nur alleine. Ih-re Abſichten erklaren uns den Willen ihresSchoͤpfers. Ihr Zuſammenhang mit einander,und mit uns, iſt eine Stimme, die uns ruffet,ihre Dienſte anbietet, uns Nachricht giebt, unddadurch unſere Lebens⸗Art verſuͤſſet, unſer Ge-muͤth unterrichtet, und unſer Herz mit Dank-barkeit anfuͤlet. Kurz, man kan wohl ſagen,daß das Buch der Natur das geſchickteſte undvollkommenſte unter allen Buͤchern ſey, darauswir unſern Verſtand verbeſſern konnen, weil esden Gegenſtand aller Wiſſenſchafft in ſich 0greif

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