Vorrede.
J..Vatter dem aͤltern Bruder zu gute unternom-men, und waͤhrenden Schul⸗Ferien, auf demLande bey einem Cavalier, der ſeines Vattersguter Freund iſt, und ſeine muͤſſige Zeit auf Be-trachtung der natuͤrlichen Dinge wendet.
Dieſer, ſo der Herr Graf von Jonval heiſ-ſet, weil er bey dem Sohn ſeines Freundes vielEinſicht und Lebhafftigkeit bemerket, ſucht ihmeinen guten Geſchmack und Luſt zu einer nuͤzli-chen Welweisheit, beyzubringen. Er nimmtzu ihren Unterredungen auch den Ober⸗Pfar-rer oder Prior ſelbigen Ortes, einen Mann, derviel Geſchicklichkeit beſizet, aber wegen ſeiner gu-ten Lebens⸗Art und Gottes⸗Furcht noch hoͤherzu ſchaͤzen iſt. Weil ihre Geſpraͤche von Sa-chen handeln, die im geringſten nichts ungewoͤhn-liches ſind, oder den Verſtand zu ſehr anſtren-gen, ſo beliebet der Frau Graͤfin, ſelbigen eben-falls beyzuwohnen. Alles, was der junge Che-palier von Dingen reden hoͤret, darauf er nie-mahlen Achtung gegeben, das iſt ihm etwasneues, und er unterlaͤſſet niemahlen, nach ſeinerRuck⸗Kunft von der Jagd oder Fiſcherey, wo-mit er ſein Tag⸗Werk beſchlieſſet, dasjenige auf-
zuſchreiben, was ihm davon im Gedaͤchtniſſegeblieben, wornach er dieſen Aufſaz dem Prioruͤbergiebt, um denen etwa eingeſchlichenen Feh-lern abzuhelfen. Man kan alſo nur erwaͤhnteni ver-
derbefuͤr daLeſer!
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