Band 
Erster Theil. Von Insecten, Thieren und Pflanzen.
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6 Schauplatz der Natur.

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Die In⸗praͤchtige Sachen erblicken, und was wirſecten. davon nicht auf einmahl ins Geſicht faſ-ſen koͤnnen, das wollen wir auf verſchie-dene mahle, nacheinander betrachten.Erklärung Wir machen den Anfang bey dem Un-und Ein- geziefer, welches man ſo gering ſchaͤzet,theilung und daran Sie ein dermaſſen groſſes Ver-des unge- gnuͤgen finden. Meines Orts kan ichziefers. mic recht ſehr ergoͤtzen, wenn ich ihreverſchiedene Arten, deren eingeflanzte Nei-gung, Liſt, wundernswuͤrdige Zuſammen-fuͤgung ihrer Glieder, und hundert ande-re Seltenheiten bemerke: Und warumſolte man ſich ſchamen ſie zu betrachten;da es der Goͤttlichen Majeſtaͤt nichtsveraͤchtliches beduͤnket, ſie zu erſchaffen?Wenn man ſie nur erſt genaͤuer anſiehet,ſo findet man Urſache genug zu erſtaunen;und da dasſenige, was wir ohne Muͤhemit unſern Sinnen erreichen koͤnnen, die-ſe Wuͤrkung thut, ſo koͤnnen Sie, meinlieber Chevalier ſelbſten den Schluß ma-chen, wie ſehr wir uͤber die uͤbrige Dingeerſtaunen wuͤrden, die vor unſern Augenverborgen ſind, wenn wir koͤnnten ihreranſichtig werden.

Das Ungeziefer, oder die Inſecten, ſiemoͤgen fliegen oder kriechen ſind kleineThiere, deren Corper auf verſchiedeneArt zuſammen geſetzt iſt: Einige nemlichbeſtehen aus ringfoͤrmigen Gliedern, 1

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