32 Schauplatz der Natur.
——
—
Die In⸗zubrechen; hernach einige Eyer auf dem
ſeeten.
Seiden Zeug liegen laſſen, wenn ſie ſehen/daß ihre Muͤhe vergeblich iſt.
Der Prior. Aus dieſen Exempeln iſtklar, daß aus der Faͤulung nichts leben-diges waͤchſet. Es giebt ſo gar viele Artender Inſecten, welche ganz andere Sachen,und im geringſten nichts faulendes zumAufenthalt und Nahrung vor ihre Jun-gen ſuchen: finden ſich nun einige die da-von leben; ſo darf man ſich daruber ebenſo wenig wundern, wenn ſie ihre Eyer aufCoͤrper legen, die zu verweſen beginnen,als wann man eine Haus⸗ Mutter nebſtihren Kindern mit der Sichel in der Handmitten im reiffen Getraͤyde antrifft. DieNatur hat alles mit Thieren angefuͤllet,einige muͤſſen dieſe Nahrung haben, einigeeine andere, alle miteinander aber bemuͤ-hen ſich um das, was ihnen dienlich iſt/ undvor ihrem Nachforſchen bleibet nichts ver-borgen. ö
Der Chev. Ich begreiffe nun allge-mach, daß die kleinen Thiere viel ordent-licher und vorſichtiger handeln, als ichanfaͤnglich glaubte. f
Der Prior. Je genaͤuer wir ein jedesbeſonders unterſuchen, je deutlicher werdenſie ohnerachtet der unzaͤhlich- vielen Ar-ten, und ihres Unterſcheids in der Zeu-gung und Nahrung/ die Goͤttliche Wiiheit
2 82 2
P ²˙ wu ß e„