Band 
Erster Theil. Von Insecten, Thieren und Pflanzen.
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DieKaupen.Pſ. 146,9.

Ihre Dau;er.

Genes. 1329. 30.

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ſang wir Uns ergoͤtzen, werden damit ge-fuͤttett, wenn ſie noch jung ſind: Sieruffen den HErrn an, und dieſer laͤſt ei-ne genugſame Menge ſolcher Inſecten her-vor kommen, das ſich fuͤr ihre zarte Lei-bes⸗Beſchaffenheit ſchicket. Um ihrent-willen hat er uͤberal[ Raupen und Wuͤr-me hingeſezt.

Der Graf. In der That kriechen diejunge Voͤgel nicht ehender aus den Eyern,biß erſt Raupen auf dem Felde anzutref-fen ſind. Sobald die Voͤgel groͤſſer wer-den, eine andere Nahrung noͤthig hahenoder ſuchen koͤnnen, ſo bald verliehren ſichguch die Raupen: Vor dem MonathApril finden ſich weder Neßlinge nochRaupen, und im Auguſto oder Septem-ber ſind wiederum beederſeits keine vor-handen. Denn um dieſe Zeit trifft manauf denen Feldern Getrayd, Koͤrner undandere fuͤr ſie dienliche Lebens⸗ Mittel,im Überfluſſe an. Weil nun die Voͤgelmuͤſſen ihren Unterhalt von den Raupenſuchen, ſo war ganz billig daß man die-ſen hinwiederum den ihrigen angewieſen,

und hierzu ſind die Pflanzen beſtimmet.

Sie haben glſo ein eben ſo gutes Recht;gls wir, ſich der gruͤnen Gewaͤchſe aufdem Felde zu bedienen. Es gruͤndet ſichſolches auf die allgemeine Erlaubniß, wel-che Gott von Anfang der— 8

eben-