DieRaupen.
62 Schauplatz der Natur.
pen zwar abſterben, hingegen eben ſovielZweyfalter an ihrer Statt hervor kom-men. Die Weibgen legen ihre Eyer aufeben dieſe Pflanze ſo ihnen ehemahls zurNahrung gedienet, oder doch auf einevon ſelbiger Art; die Eyer ſelbſten, ſetzenſie bißweilen in gerader Linie aneinander,oder im Circul/ bißweilen auch in einerSchnecken⸗Linie, rings um ein Aeſtgenherum; allezeit aber kleben ſie ſolche miteinem dermaſſen feſten Leim an ihrenOrt, daß auch der ſtaͤrkeſte Regen ſienicht abſpuͤhlen kan.
Man findet auch Raupen, die mit demverbauen gar nichis zu ſchaffen haben,ſondern ſich auf eine künſtliche Weiſe ei-ne gute Decke gegen Wind und Regen,ſpinnen und weben. Wie dieſe artigeArbeit eigentlich beſchaffen iſt, werdenwir ihnen hernach erklaren, wenn wir aufdas Einſpinnen der Seiden⸗Wuͤrmekommen/ denen ſie in allen Stuͤcken ahn-lich ſind. Unter denen Raupen⸗ Artenſind die allergemeineſten, diejenigen, wel-che man auf den Ulmen⸗Aepfel⸗Baͤumenund Dornhecken findet. Der Zweyfal-ter, ſo aus dieſen entſtehet, ſucht ſich einſchoͤnes Blat aus, worauf er ſeine Eyerim Herbſtleget, bald hernach aber ſtirbt:
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Da man ihn dann uber ſeiner Familie
hergebreitet und wie angeleimet liegenfindet,
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