Band 
Erster Theil. Von Insecten, Thieren und Pflanzen.
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Zweytes Geſpraͤch.

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findet. Die Sonne, die um ſolche Jahrs⸗ DieZeit noch heiß genug ſcheinet, erwaͤrmet Raupen.

die Eyer, woraus noch vor Anfang desWinters, wider die Gewohnheit derandern Raupen, eine groſſe Menge jun-ger Räupgen auskriechet. Ob nun gleichdieſe niemahlen weder ihre Mutter, nochſonſten dergleichen Arbeit, geſehen, oderdarin unterwerſen worden; ſo fangen ſiedoch alle zuſammen an, in die Wette zuſpinnen, und machen ſich aus demGarn ihre Betten und geraumlicheWohnungen, die in verſchiedene kleineKaͤmmergen abgetheilet ſind, worinn ſiedie kalte Jahrs⸗Zeit aushalten, ohne et-was zu freſſen, ja oͤffters ohne herauszu gehen. Man findet an ihrer Woh-nung nur einen einigen kleinen Ausgang,ganz unten, da ſich einige bißweilen umMittag bey warmen Sonnenſchein her-aus machen und friſche Lufft ſchoͤpfen;hingegen andere thun dieſes bey Nacht-Zeit, wenn das Wetter ſtil iſt. Willman ihren Aufenthalt oͤffnen, ſo mußman das Gewebe mit Gewalt entzweyreiſſen: maſſen es ſo feſte als Pergamentiſt, und weder Regen, noch Wind, nochKaͤlte durchdringen. Inwendig liegenſie ganz ſanfte auf einem ſehr dichtenwollichten Weſen, und unter einigenbreiten Stuͤckgen von ihrem eigenen Ge-webe,