Band 
Erster Theil. Von Insecten, Thieren und Pflanzen.
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64
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DieRaupen.

Einwurf

64 Schauplatz der Natur.

webe, die ihnen an ſtatt der Bett⸗-De-cke, des Bett⸗Himmels und der Vor-haͤnge dienen.

Der Chev. Es iſt eine ſehr verwun-dernswuͤrdige Sache, daß dergleichenzarte Thiergen den Winter auf dieſeWeiſe zubringen koͤnnen, noch mehrersaber wundert mich, daß ſie ohne Freſſenſo lange Zeit leben.

Der Graf. Es giebt vielerley Artenvon Voͤgeln, riechenden Thieren und In-ſecten, die auf ſolche Weiſe ſchlaffen,oder ganze Monathe nacheinander be-taubt da liegen.

Weil nun ihre Lebens⸗Geiſter keinenAbgang leiden: ſo haben ſie auch zu deſ-ſen Erſetzung keine Speiſe noͤthig.

Die Graͤfin. Man findet bey denRaupen etwas auſſerordentliches undſeltſames, worüber ich mir eine Erklaͤ-rung wuͤnſchte? Da ich mit meiner Zwey-falter⸗Sammlung beſchaͤfftigt war, ließich offt Raupen fangen und futtern, da-mit ich die Zweyfalter aus ihnen erhaltenmoͤchte; allein es kamen mehrmahls anſtatt der Zweyfalter nur Fliegen zum vor-ſchein.

Der Prior. Eben dieſes habe ich

gegen 50 gleichfalls zum oͤfftern bemerket:ordentliche Man wird zum Exempel ſehen, daß

Erzeugung

der Razl-pen,

aus einer einigen annoch lebendigen 8715pe,

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