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neundbe-in-emjauderbe-emde-
Drittes Geſpraͤch. 85Geſpinnſt hernimmt, und wie er ſolches zu-
wegen bringt? Die Herren Gelehrte ſehen We
mit ihren Glaͤſern immer ſolche Dinge, dieauch das ſcharfſichtigſte Auge vor ſich al-leine nicht entdecken kan.
Der Prior. Ich werde mit wenigem
die Zergllederung eines Seiden⸗Wurms Nvornehmen, bey welcher jedermann ohne den: W.
Scheu gegenwaͤrtig ſeyn darf. Der Sei-den⸗Wurm iſt, wie andere Raupen, ausverſchiedenen beweglichen Ringen oder Ge-lenken zuſammen geſezt. Er iſt mit Fuͤſſenund Klauen wohl verſehen, damit er ſich feſtehalten kan, an welchem Orte es ihm beliebet.Er hat eine Hirnſchale ſein Gehirn zu bede-cken, welches ſeinen Abfluß hat, und, mit-telſt der kleinen Ruckgrat⸗ Gelenke, denganzen Leib nach der Laͤnge durchdringet.Im Munde hat er zwey Reyhen Zaͤhne, die
aber nicht, wie die unſrigen, gerade aufein⸗ hock Arc.ander arbeiten, ſondern durch eine Bewe⸗ nat. t. 3.gung von der Rechten zur Linken; ſie dienen ep. 145.
ihm die Blaͤtter feſte zu halten, zu zerſchnei-den und zu zerfreſſen. Das Entzweyſchnei-den geſchiehet, indem er auf der Seite feſtandruͤcket, und immer herunter faͤhret, ebenals wie wir ein Blat mit der Scheere thei-len wuͤrden, wenn wir damit von oben angegen das untere Theil herab arbeiteten.
Man kan recht deutlich ſehen daß ihm das Nrapishi-Herze ſchlaͤget: er 2 alſo Adern haben, us. ibid.
8 und