Band 
Erster Theil. Von Insecten, Thieren und Pflanzen.
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96
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Die

96 Schauplatz der Natur.

die Duͤte verunreiniget und es leidet auch

Seiden⸗ davon die Seide groſſen Schaden.Wuͤrme. Der Chevalier. Was nimmt denn der

Art, wieman die

Zweyfalter hernach vor?

Die Graͤfin. Er bleibt in der Naͤhean dem Orte, wo er ausgekrochen. DasMaͤnngen iſt lebhaffter und kleiner, als dasWeibgen, weil dieſes voller Eyer ſtecket.Dieſe leget es nach Verlauf weniger Taͤ-ge, und, wenn ſie gut ſind, ſo aͤndern ſiemit angehendem Fruͤhling ihre dunkel⸗gel-be Citronen⸗Farbe in eine blaulichte, undendlich aſchenfaͤrbige.

Der Chevalier. Nunmehro faͤllet mirſchwehr zu begreiffen, wie man die Seidewegnehmen und gebrauchen koͤnne. Dennwenn der Zweyfalter fuͤr ſeinem Durch-bruche eine Feuchtigkeit darauf fahren laͤſ-ſet, davon ſie verdirbet: So iſt ja dasbande Geſpinnſte verdorben und unbrauch-

ar?

Die Graͤfin. Das iſt wahr: Man ge-braucht auch die Duͤten nicht, welche aufdie ſe Art zerloͤchert ſind, ſondern man kommtdem Ubel zuvor. f

Ein Seiden⸗Wurm⸗Weibgen legt dannund wann 500. auch mehr Eyer; folg-

Seide ge⸗ſſch kan man aus wenigen Puͤpgen genug-

brauchet

ſame Zucht auf das kuͤnftige Jahr haben:Die andern Duͤtgen, davon man die Sei-de gebrauchen will, leget man in die Son-nen-