Band 
Erster Theil. Von Insecten, Thieren und Pflanzen.
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Drittes Geſpraͤch. 95

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wohl in Acht, daß dieſe Spitze niemahlen Dienahe an einem Coͤrper liege, der ihm das Seiden-Auskriechen verhindern koͤnte. Wenn nun Wuͤrme.

der Wurm ſich beſagter maſſen dreyfachuͤbereinander eingeſponnen, und uͤder die-ſer Arbeit ſeine Kraͤfften und Subſtanzvoͤllgg ausgezehret hat, ſo verliehret er dieGeſtalt eines Wurms, davon man weiternichts findet, als den verſchrumpelten undverdorreten Balg, darinn er vorhin geſte-cket, der aber nunmehro weggefallen iſt undſtuͤckweiſe um das Puͤpgen herum lieget.Dieſes hat vierzehen Tage biß drey Wo-chen Zeit noͤthig, ehe es zum volligen Zwey-falter wird. Sobald aber der Zweyfaltervoͤllig geſtaltet iſt, dringet er mit den Schnau-pen, mit Kopf und Fuͤſſen gegen den ſpitzi-gen Theil der Duͤte. Weil nun dieſer nicht

feſte verwahret iſt, ſo giebt er der Gewalt

allmaͤhlig nach, und bekommt endlich eineOefnung, durch welche der Zweyfalter aus-kriechet. Unten in der Duͤte findet mandie Uberbleibſel von dem, was er vorherogeweſen, ich will ſagen, den Kopf und dieganze Haut des Wurms, ſo, wie etwaneinen Buͤndel abgelegter Waͤſche. Ichhabe vorhero vergeſſen, daß der Zweyfal-ter, ehe er zum Vorſchein kommet, denUberreſt derſeibigen Feuchtigkeiten von ſichlaſſet, die ihn bilden und ſeine Glieder aus-fuͤlen helfen. Durch dieſe Ausleerung wird

die