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Erster Theil. Von Insecten, Thieren und Pflanzen.
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Die

Weſpen. men Nuͤcken und die wunderlich ineinander

150 Schauplatz der Natur.

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chen, wenn er dieſes lange Kinn, den krum-

geſchlungene Fuͤſſe, betrachtet?

Der Prior. Einige Inſecten bleibenganze Jahre in dieſem Stande als Puͤp-gen. Alleine die Weſpe nicht laͤnger, alszwoͤlf biß vierzehen Taͤge zum allerhoͤchſten.Hernach wenn ſie ſich in ihrer voͤlligen Ruͤ-ſtung ſiehet, zerrelſſet ſie das Gewebe anihrer Zelle; erſt ſtrecket ſie eine Schnaupe

Wehe heraus) hernach die Zweyte. Darauf

folget ein Fuß, allgemach kommt der Kopfzum Vorſchein; nach und nach machet derganze Leib die Oefnung weit genug zumdurchkriechen; und endlich ſteht die Weſ-pe mit allen gehoͤrigen Gliedern da, truͤck-net ihre feuchte Flügel, indem ſie dieſelbi-gen mit den Hinter Fuͤſſen etlichmahl ab-wiſchet, und fliegt ſodann darvon auf dasFeld, woſelbſt ſie den andern pluͤndern hilft,denen ſie gleich den erſten Tag an Geſchick-lichkeit und Boßheit vollkommen gleich wird.

Der Chevalier. Wie? auf einmahl,ohne Unterweiſung?

Der Prior. Ohne die geringſte: Sobald die kleinen Weſpen aus ihrer Zellekriechen, fliegen ſie auf den Raub aus:So bald das Männgen aus der ſeinigenkommet, ſo ſpielet es erſtlich eine Zeitlangund macht hernach ſeine Aufwartung beyder ſchoͤnſten Weſpe in ſelbiger Ge S