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Fuͤnftes Geſpraͤch. 149
mehr zur Laſt, und freſſen nicht mehr, neh⸗ Diemen auch nichts mehr an, ſondern begin⸗Weſpen.
nen aus ihrem Munde eine ſehr feine Sei-de zu ſpinnen, davon ſie den Anfang beydem Eingang ihrer Zelle feſte kleben, her-nach mit dem Kopf bald gegen dieſe, baldgegen jene Seite fahren, ihren Faͤden da-ſelbſt anhaͤngen, und dieſe Arbeit ſo langefortſetzen, biß ſie den Eingang zugeſponnen
haben. Wenn ſie alſo verſperret ſind, le⸗Werdengen ſie die Haut ab, das Wüͤrmgen ver⸗ e pub-trucknet, ſeinen Balg findet man hinten in!
der Zelle, an ſeiner Statt aber ein weiſſesPuͤpgen, das nach und nach Fuͤſſe und Fluͤ-gel an ſich zeiget, und unvermerkt an Farbeund Geſtalt eine leibhaffte Weſpe wird.Oefnen ſie nur einige zugeſponnene Zellen,ſo werden ſie das Thier, wie in Windelngewickelt, da liegen ſehen, und ſeine Glie-der noch ganz unvollkommen, wie bey ei-ner unzeitigen Geburt, befinden; nach undnach aber, wird es immer ſtaͤrker in dieſerHoͤhle, worinnen es vor aller Gefahr ſichergenug iſt, biß es endlich auch ſeine Fuͤſſevollig los krieget, und ſodann aus ſeinerClauſen bricht. Wir wollen eines von de-nen lezten Stockwerken hinten eroͤfnen:Sehen Sie, hler iſt ein ſolcher Wurm,
der in ein Puͤpgen verwandelt.Der Chevalier. Das iſt fuͤrwahr ei-ne poſſirliche Figur. Wer ſollte nicht la-K 3 chen,