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Siebendes Geſpraͤch.
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Thau ſonſt nirgends wohin fallen koͤnnte. DieAllein man hat nachgehends wahrgenom- Bienen.
men, daß Thau und Regen dem Honigſchaͤdlich ſind, und es abſchwemmen, alſo,daß die Bienen keines finden koͤnnen. DasHonig beſtehet vielmehr aus den allerzaͤrte-ſten Theilgen des Nahrung⸗Saffts oderMarkes der Gewaͤchſe, Blumen und Pflan-zen, welche durch die Lufft⸗Noͤhrgen aus-flieſſen oder ausduͤnſten, und oben auf denBlumen ſich ver dickern. Weilen nun dieDunſt⸗Loͤcher der Lufft⸗Roͤhrlein bey war-men Sonnen⸗Schein ſich weiter oͤffnen, alsbey anderer Zeit, ſo ſind die Blumen ſodannauch mit einem klebrichten und hellen Saff-te am meiſten bedecket, und die Bienen amelfrigſten mit der Einſammlung beſchaͤffti-get. Jedoch muß die Witterung ſonſtengut geweſen ſeyn, denn allzu uͤberfluͤſſigerRegen nimmt das beſte Erd⸗Salz weg, undſpuͤlt den beſten Safft von den Blumenherunter; gleichwie auch gar zu groſſe Duͤr-re die Ausduͤnſtung des Saffts verhindert.
Der Chevalier. Da wir alſo wiſſen,woraus das Honig beſtehet, ſo duͤnket mich,wir duͤrfen es nur ſelber abhohlen.
Der Graf. Freylich waͤre dieſes garwohl moͤglich; Es gehoͤret auch nicht mehrals ein einiger Werkzeug dazu: Sie duͤrfenalſo nur einen Ruͤßel verfertigen, mein Herr
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