Siebendes Geſpraͤch⸗ 209
biger auch mit ſehr groſſen Nuzen die menſchli⸗ Die aa 8 Siehe damit ab; daß auch Leute Bienen;
liche welche dle Zergliederungs⸗Kunſt nicht aus
nem dem Grunde verſtehen duͤrfen, gleichwohl
und etwas davon begreifen können, und anben
zwey nicht noͤthig haben, den eckelhafften Anblick
n fol⸗ eines todten und oͤfters uͤbelrlechenden Leich-
leich nams auszuſtehen. Das beſte Honig
und kommt nicht allemahl aus den fekteſten beſte Bo
ticket Landern: Bißweilen findet man Gegen⸗ nig.man den, woſelbſt das Erdreich ſehr mager iſt,
eden nichts deſtoweniger aber das Obſt/ die Ge-
Buͤr⸗ waͤchſe, das Wllopret und Geflügel ſehr
itgen zart, und von trefflichen Geſchmacke faͤllt:
ee An ſolchen Orten wird auch das Honig
Doch unvergleichlich. Zum Exempel: Einige
ichts Mellen von Narbonne um Corbler herum,
man und in dem groͤſten Theil von Champagne.
era! Man hat ſo gar in Champagne wahrge-
rler nommen, daß die Bienen, ſo in fettem
Erdreich laͤngſt des Waſſers gezogen wer-vor den, weite Reiſen in die benachbarte Flu-nge⸗ ren vornehmen, und alſo die Blumen aufern⸗ duͤrrem und ſandigtem Erdreiche, ihrerSto⸗ eignen Lands⸗Art vorziehen. Dieſe An-ichs/ merkung habe ich einem Edelmann an dem5on⸗ Aine⸗Fluß zu danken, mit welchem ich ein-erti⸗ ſtens von Chalons an der Marne nachNer⸗ Charleville gereiſet bin. Wir waren et-zum wan anderthalb Stunden weit von ſeinem
lldet Gut, das in den ſchoͤnen Wies⸗Gruͤndenauch I. Theil, O von