Band 
Erster Theil. Von Insecten, Thieren und Pflanzen.
Seite
234
JPEG-Download
 

234 Schauplaz der Natur.

————ñͤ6

Der Chevalier.

—

Das iſt wahr: In

Sliegen. dieſer Hoͤhlung iſt eine gewaltige Menge

Eper. Ich will ſie mit Dero Erlaubniß

zehten ⸗„„ Ich finde hundert und

foufzig. Aber warum ſind ſie an dieſemrte?

Der Prior, Wenn dieſe Eyer nicht ſout bedecket waͤren, und nur die geringſteufft eindringen koͤnte, ſo wuͤrde es ihnen

an noͤthiger Waͤrme gebrechen, undwaͤren keine Junge zu gewarten. Nocheine andere Urſache, warum die Erd⸗Gril-len die Hoͤhlung, darinn ihre Eyer llegen,verſtopfen, und mit einem Graben umziehen,iſt dieſe⸗Ein gewiſſes kleines ſchwarzes Thier(dem Aaſehen nach der Schroͤter) krie-chet unter die Erde, und ſuchet ihre Eyeroder Jungen aufzufreſſen, deßwegen wirdallezeit eine Schildwache an dem Grabenausgeſtellet. So bald nun das ſchwarzeThier angekrochen kommt, und ſeine Beuteſuchet, ſo faͤlt man daruͤber her, und giebtihm den Reſt. Aber das allerſeltſamſte,was wir bey dieſen Thieren wahrgenom-men, durch Huͤlffe einer glaͤſernen Glocke,darunter wir ſie in einem Haufen Erde auf-gezogen, iſt dieſes.

Abenn der Winter herbey kommt, ſonehmen die Erd⸗Grillen ihren Eyer⸗Kloß,und ſenken ihn tiefer in die Erde, allezeitbiß unter die Gegend, dahin der Froſt durch-dringet:

—r e„„ fe. r. 1