Band 
Erster Theil. Von Insecten, Thieren und Pflanzen.
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dringet: Je waͤrmer das Wetter wird, Die

je weiter ziehet man den Kloß wieder in die Kiegen.Hoͤhe, ja endlich bekommt er ſeine Stelle

ſo nahe an der obern Erd, Flache, daß Luft

und Sonne die behoͤrige Wuͤrkung zu thun

genugſam vermoͤgen: Faͤllet neuer Froſt

ein, ſo kommt der Kloß auch wieder klefer

in die Erde. Es pflegen die Ameiſen der⸗ Die

gleichen edenfalls vorzunehmen, und will ich Ameiſen

mit meiner Beſchreibung anfetzo auf dieſe

kommen, weil von der Erd⸗Grille mir ein

mehrers nicht bekannt iſt. Vorher aber

muß ich den Herrn Chevalier fragen: Wol-

len wir die Ameiſen beſuchen, als Muͤſſig-

gaͤnger, um an ihrem Exempel uns zu beſ-

ſern, oder aus Neubegierde, um ihre An-

ſtalten zu bewundern?

Der Chevalier. Ich verſtehe ſchon, wasSie ſagen wollen. Aus den Spruͤchwoͤr-tern Salomonis habe ich gelernet, daß derFaule bey der Ameiſe in die Schule gehen,und ihre Vorſichtigkeit ablernen ſolle. Nunbin ich zwar der Faulheit vielleicht nicht er-geben, allein vorſichtig zu werden, hat je-dermann vonnoͤthen.

Der Prior. Man kan in Wahrheit aucvon den Ameiſen ſehr vieles lernen. Sie ſind rormictegleich denen Bienen, als ein Volk anzuſe⸗ jonſtonhen, das in einer ordentlichen Staats⸗Thauma-Verfaſſung beyſammen lebt, auch ſeine türs gat.Geſetze und Ordnungen hat. Sie wohn p. 3%.

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