Band 
Erster Theil. Von Insecten, Thieren und Pflanzen.
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240
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DieAmeiſen.

240 Schauplatz der Natur.

daß man bißweilen tieſer als einen Schuhgraben muß, ehe man die Puͤpgen an-trifft.

Es waͤre noch viel zu ſagen, auf was fuͤrWeiſe ſie im Felde herum ſtreifen; warumſie ihre Toden aus ihren Wohnungen her-aus ſchleppen; Wie getreulich ſie einan-der beyſtehen, ſowohl im Laſttragen, als inBeſtreitung der Feinde; von dem Stachelan dem hinterſten Theil ihres Leibes, undvon der Blaſe voll gezenden Waſſers, dasGeſchwulſt erwecket. Man koͤnte beyfuͤ-gen, daß die Maͤnngen in einem gewiſſenAlter Fluͤgel bekommen,(*) damit ſie de-ſto leichter auf den Raub ausgehen koͤnnen:wohingegen, der Sage nach, die Weibgendergleichen nicht erhalten, damit ſie lieberzu Hauſe bleiben, und um die Hauß⸗Ge-

ſchaͤffte ſich bekuͤmmern ſollen. Allein der

Herr Chevalier hat ſich vorgenommen, et-was ſo angenehmes zu erzehlen, daß es zum

Nachtheil der Geſellſchafft gereichete, wenn

—— ſie dieſes Vergnuͤgens laͤnger berauben

wolte. 5

Der Chevalier. Auf die Beſchreibung

der Ameiſen folget die Beſchreen eOr-

(*) Unterdeſſen habe ich die, meinem Erachtennach, gewiſſe Anmerkung gemacht, daß alleAmeiſen Fluͤgel bekommen, und ihre Woh-

nung unter der Erden verlaſſen.