Band 
Erster Theil. Von Insecten, Thieren und Pflanzen.
Seite
241
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Achtes Geſpraͤch.

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Formica leo ganz ungezwungen, weil dieſe

der Ameiſen groͤſter Feind iſt.

Die Graͤfin. Warum nennen Sie dasThier nicht lieber Ameiſen⸗Freſſer? Wirkoͤnnen ja nach unſerm Belieben Nahmengeben, zumahl in unſerer Geſellſchafft.

Der Chevalier. Der Nahme Amei-ſen⸗Freſſer lautet ganz wohl, und werde ichihn beſtaͤndig beybehalten. Geſtern habeich bey dem Herrn Prior ein ſehr artigesGemaͤhlde geſehen, auf welchem alle Ver-aͤnderungen vorgeſtellet geweſen, die mitihm vorgehen. Ich weiß zwar ganz wohl,wie ſie aufeinander folgen; allein aus Bey-ſorge, ich moͤchte der Geſellſchafft durch ei-nen ſchlechten Vortrag verdrißlich fallen,oder mich nicht auf alle Umſtaͤnde ordent-lich beſinnen koͤnnen, habe ich alles zu Pa-pier gebracht, und dem Herrn Prior ge-wieſen, der noch vieles dazugeſetzet, welchesich zum Voraus melde.

Die Graͤfin. Das heiſſet recht aufrich-tig gehandelt! dieſes Bekanntniß iſt alleine5 viel wehrt, als die ſchoͤnſte Beſchrei-bung.

Die

Ameiſen

Freſſer.M. Au-briet.

Deſſinat.au jardin

ROyal.

Der Chevalier. Der Ameiſen⸗Freſſer Memor-iſt, der Laͤnge nach, ſo groß als eine Muͤlbe, res del.

aber breiter; hat einen ziemlich langen Kopf a

cade-

n mie dund rundlichten Leib, der gegen das Endescienc.

ſpitzig zulaufft. Seine Farbe iſt ein dunk⸗M. Ponles Grau, mit ſchwarzen Tupfen unter⸗ part

menget. 1740.