274 Schauplatz der Natur.
Die rmu⸗ le hervor ſtrecken; und es ſcheinet, als ob ſieſcheln. damit einen bequemen Ort aus ſpühren woll-len, woran ſie ihren Faden befeſtigen koͤnnen.
emol. Der Graf. Ich habe wohl ſagen hoͤren,reg de Ac. daß alle Muſchein uͤberhaupt eine Art von
desscien- 5 7ces Mr. de einem Nuͤßel haben, ich habe ihn auch offtReaumur an See⸗Muſcheln beobachtet, ja ſo gar,17. wenn ſie ſchon zum Eſſen zubereitet waren.Seen zwuſte, daß ihnen dieſer Ruͤßel ſtatt ei-ſcheln. nes Fußes zum fortkommen dienet; daß ſieAuf was ihn in der Laͤnge von anderhalb Zoll, und da-Weiſe ſie ruͤder, zur Schale heraus ſtrecken, und, ichdon emem weis nicht wie, auf dem Sande ankleben,5 hernach auf einmahl ineinander ziehen, undkommen 2 alſo ihr Haͤusgen nachhohlen, auf welcheWeiſe ſie nach und nach von einem Orte zumandern gelangen koͤnnen: Nunmehro aberſehe ich, daß dieſer Ruͤßel auch noch andernNutzen ſchaffet. Mich duͤnket, die FrauGraͤfin haben es ganz wohl errathen. Esiſt nicht genug, daß dieſes Thier ſolche Feuch-
tigkeiten antrifft, die zu ſeiner Nahrung
dienlich ſind, ſondern es muß auch das Ver-moͤgen haben an demſelbigen Orte ſo langezu bleiben, als zum Genuß ſolcher Nahrungnoͤthig iſt. Da es aber im geringſten nichtwiderſtehen kan, ſo wuͤrde der erſte Wind,oder die Wellen, die ſich laͤngſt der See⸗Kuͤ-ſte faſt unaufhoͤrlich bewegen, es in einemAugenblicke, wer weiß wie weit? davonweg-
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