Band 
Erster Theil. Von Insecten, Thieren und Pflanzen.
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257
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Neuntes Geſpraͤch. 257

mt Faͤden ſpinnen kan, welche man hoͤher ſchaͤ⸗Diemu-zet, als die Seide ſelber. 7 ſcheln.

ha⸗ Der Chevalier. Allein, hier aͤuſſert ſich

fnet eine Schwierigkeit: Geſezt die See-Mu-

und ſchel habe an einem Orte in ſich geſogen, was

dle⸗ ſie fuͤr ihre Nahrung dienliches daſelbſt ge-

ſo funden. Wie macht ſie ſich wieder los?

dem Dieſe Faͤden werden ihr daran hinderlich

ich, fallen.

Au⸗ Der Graf. Der Chevalier hat recht. ödem Ich habe das Ende von dieſer Arbeit noch..mt, nicht geſehen, und weiß nichts gewiſſes auf 2vel⸗ dieſen Einwurf zu antworten. Doch iſt die⸗ 5 5

. ſes ohuſtrittig, daß die See⸗Muſcheln nachicht und nach den Ort verändern und nicht im-

eng mer an einem einzigen verbleiben. Daher5 ſchlieſſe ich: gleichwie die Natur ihnen ei-Dell nen Vorrath von anklebenden Saffte mit-

auf getheilet hat, durch deſſen Huͤlfe ſie diege⸗ Schnuͤre machet, und ſelbige an die Stei-ne haͤnget: Alſo habe ſie ihnen vielleicht auch

ine einen auftoͤſenden oder zertheilenden Saffk115 gegeben, den ſie im Fall der Noth koͤnnen auf

die Ende der Schnuͤrgen tropfen laſſen,iten oder ſie muͤſſen einig ander Mittel habenvo⸗ ſich von einem Orte loßzumachen, um an5 5 ein anders ſich zu begeben. Denn es iſteh⸗ nicht wahrſcheinlich, daß ſie Zeit Lebens an1 einem Orte haͤngen bleiben, wie die Auſtern.it, Ich wollte! daß ich naͤher an dem Meere55 wohnte. Die See iſt eine neue Welt, dieden J. Theil. R Wit