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Erster Theil. Von Insecten, Thieren und Pflanzen.
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261
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Neuntes Geſpraͤch. 261

tet. Jedwedes Thler hat ſeine Wohnung, Diemu-

und jede Wohnung hat ihre beſondere ſcheln.

Schoͤnheit und Bequemlichkeit. Des Gar-

ten⸗Schneckens ſeine, hat zwey vortreffli-

che Eigenſchafften beyſammen, welche faſt

unmoglich zu vereinigen ſcheinen; Nemlich,

eine ungemeine Haͤrte und groſſe Leichtig-

keit, daher kommt es, daß das Thier vor

uͤbein Zufaͤllen in Sicherheit iſt, ſein

Haus uͤberall mit ſich wegtragen kan, und

alſo beſtaͤndig 1 bleibet, wenn es

gleich eine Relſe in fremde Laͤnder unternaͤh-

me. So bald der Froſt anfaͤnget, ſo ver⸗ Sein

kriechet es ſich in ein Loch, daſelbſt laͤſſet es Aufent-

aus ſeinem Leibe einen gewiſſen klebrichten halt.

Safft flieſſen, welcher an der Oefnung des

Schnecken⸗Haͤusleins gerinnet, feſte wird

und ſelbiges gaͤnzlich verſchlieſſet. Alſo brin⸗Memoi-

get es die rauhe Jahres⸗Zeit, gleich vielen res de!

andern Thieren ohne Sorgen und ohne ge rr

Noth zu. Wenn der Frühling angeneh⸗ 7

mes Wetter mit ſich bringet, ſo oͤffnet dern

Schnecke ſeine Haus⸗Thuͤre, und geht ſei-

ner Nahrung nach, denn ſonſten hat er fuͤr

nichts zu ſorgen, als wie er ſeinen Hunger

ſtillen moͤge. Da er nun ſo daher kriechet, Sein

mit dem Haus auf dem Nuͤcken, ſo wuͤrde Aus-

er nicht wahrnehmen koͤnnen, vor was er gang.

ſich in Acht nehmen, oder wo er hingehen 3 1

ſolle, wenn ſeine Augen nicht höher ſtünden Schne,

als ſein Leib, welcher platt auf der Erde ckens.R 3 lieget: