266 Schauplatz der Natur.
Diermu⸗ eine zaͤhe Feuchtigkeit aus Kleiſter und un-
gemein zarten Sand⸗Koͤrnlein zuſammengemiſchet. Dieſe beede Materien werden
Haus hat- durch viele kleine Roͤhrlein biß an die
Schweiß⸗Loͤcher gefuͤhret, mit welchen derSchnecken⸗Coͤrper uͤberall durchloͤchert iſt.Weil aber ſolche, ſo weit als der Schne-cke im Haͤusgen ſtecket, verſtopfet ſind, ſomuß die Materie ihren Ausgang durch die-jenige Theile nehmen, die aus dem Haͤus-gen hervor ragen, und unbedecket ſind;aus ſolchen dringen ſie hervor, haͤngen ſichan dem Rande des Haͤusgens an, und wer-den allmahlig trocken und feſte. Anfaͤng-lich ſind ſie nur ſo duͤnne, als ein zartes Haͤut-gen; Es wird aber dieſes mit einem zwey-ten Haͤutgen ausgefuͤttert, wornach dasdritte folget, und endlich wird aus Ihnen al-len zuſammen eine Schale, ſo der vorigenganz gleich kommet. Waͤchſet das Thiernoch mehr, und iſt folglich nicht genugſambedecket, ſo ſchwitzet es von neuen, und ver-
roͤſſert ſeine Wohnung abermahl, auf jezt
eſheiebene Weiſe; deren es ſich auch imAusbeſſern bedienet.
Vor einiger Zeit brach ich von Schne-cken⸗Haͤuſern einige Stuͤcken weg/ doch oh-ne Verletzung der Schnecken ſelber her-nach ſazte ich ſie auf Erde und Kraͤuter,unter eine glaͤſerne Glocke, da ich denn garbald wahrnahm, daß ihr Leib, ſo e
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