Neuntes Geſpraͤch. 271
uͤbrige Theil des Schneckens, der aus dem die murallzukurzen Haͤusgen ohnbedecket hervor⸗ſcheln.
raget; Aber eben deswegen muͤſſen diejenigen Plaͤtzgen an dem Haͤusgen, die anerwehntem Orte des Schnecken⸗Halſesaufliegen, zwar allemahl an der Farbe un-ter ſich uͤbereinkommen, jedoch von der Far-be der naͤchſtgelegenen Theile unterſchiedenſeyn. Und dieſes iſt die Urſache, warumdie Farben des Schnecken⸗HaͤusgensStreifen⸗ oder Reyhen⸗weiſe auf einanderfolgen, und in dieſer Abwechslung ſo langefortfahren, ſo lange das Thier ſich allge-mach in die Hoͤhe ſchiebet, und, wenn esalſo etwas aus dem Haͤusgen hervor raget,ſelbiges um ſo viel wieder durch Anſetzung
eines neuen Stuͤckes, vergroͤſſert.Damit man aber dieſes deſto beſſer be-greiffen moͤge, ſo muß man wiſſen, daßdas Thier, wenn es groͤſſer wird, ſeinenSchwantz aus dem unterſten Ringe ſeinesHaͤusgens heraus ziehet, weil ſolcher zuenge geworden, und ihn in den zweyten oderdritten Ning herauf ziehet, da hingegen dasHaus oben an der Oefnung durch Anſe-tzung eines neuen Stuͤckes vergroͤſſert wird.Wenn dieſe Veraͤnderung nur allmaͤhliggeſchiehet, ſo, daß der Schnecke allezeit nurbiß in den naͤchſten Ring ſich hoͤher ſchrau-bet, ſo machen diejenigen Theile ſeines Hal-ſes/ welche wegen ihrer beſondern SengIcher