Schanplatz der Natur.
Dieu ⸗ Natur nur einigen wenſgen etwas beyle-ſcheln. gen ſolte, was keines aus der ganzen Art je-
mahls entbehren kan. Im Gegenthell ſin-det man das, was einen Gebrechen an ei-nem Thiere verurſachet, nicht an allen Thie-ren derſelbigen Art, ſondern nur an eini-gen. Nun findet man Krebs⸗ Steine inAllen Krebſen, wann ſie ſich haͤuten, undſcheinen ſie alſo, in ſo ferne, ein unentbehr-liches Mittel zur Herſtellung neuer Scha-len zu ſeyn; Allein, man findet eine Mengeuſtern, worinnen keine Perlen anzutreffenſind: Daher kan man ſchlieſſen, daß einePerle ein Gebrechen in einer Auſter ſey, undzwar ein ſolches Gebrechen, das nicht offtvorhanden. Waren die Perlen ein Vor-rath der Materie, damit die Schalen er-gaͤnzet oder ausgebeſſert werden, ſo muͤſten05 Auſtern dergleichen Vorrath bey ſichaben.
Hiernachſt hat man auch in denen Reiß-eſchreibungen angemerket, daß die See-Kuͤſten, an welchen man Perlen fiſchet, garungeſund ſind,() woraus man mit Recht
ſchlieſ-
(Y Dieſe Anmerkung haͤlt ſchwerlich Stich. Manfindet an den Daniſchen und HolſteiniſchenUfern unzaͤhlige Auſtern, wie bekannt: Esſind auch die Perlen gar haͤuffig bey ihnen an-zutreffen; Nichts deſtoweniger zweifelt nie-Rand an der guten Beſchaffenheit N
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