Band 
Erster Theil. Von Insecten, Thieren und Pflanzen.
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284 Schauplatz der Natur.

Die mu⸗ Der Graf. Wie, Chevalier! errathenſcheln. Sie nicht, wenn dieſes hat geſchehen koͤn-

nen? Was wuͤrden Sie ſagen, wenn ichHit. 8e Ihnen erzehlte, daß in denen groſſen Africa-NMem. de niſchen Wuͤſteneyen man ganze Striche8 Landes mit See⸗Muſcheln angefuͤllet fin-faſt in det, und zwar in einer Entfernung auf mehrjedwedem als 300. Meilen von der See; Ja, daßJahr- man auf dem hoͤchſten Alpen⸗Gebuͤrge einegang. gewaltige Menge Muſcheln Schicht⸗weiſeuͤberelnander llegend antrifft. Alſo wardas Meer hoͤher, als das Gebuͤrge: Wiehelfen wir uns aus dieſem Zweiſel?

Der Chevalier. Es kommt mir dieSache nunmehro leichter fuͤr. Dieſe Men-ge Muſcheln muß von dem Waſſer ſeynhingeſchwemmet und zuruck gelaſſen wor-den, zu der Zeit, da der ganze Erdbo-den uͤberſchwemmet geweſen, und die hoͤch-ſten Berge fuͤnfzehen Elen tief unter Waſ-ſer geſtanden. Geben Ste mir alſo mei-ne Muſcheln wieder, well es Seltenheiten15 welche die Suͤndfluth an Alter uͤber-

Der Prior. Es iſt unlaugbar, daß alleVoͤlker das Angedenken der Suͤndfluth er-halten, und die Poeten ſelber, mitten unterihrem Fabelwerk Meldung davon gethanhaben. Der ganze Erdboden iſt mit unaus-tilglichen Denkmahlen angefuͤllet, welchean allen Orten Zeugniß ablegen, daß das

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