Band 
Erster Theil. Von Insecten, Thieren und Pflanzen.
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290 Schauplatz der Natur.

nſere Unterredung nicht bey dem Vogel-Haus? Ein ſolcher Ort ſchickt ſich am be-ſten, wenn man von Voͤgeln reden will, uͤberdeme wuͤrden wir ſie auch alle koͤnnen an-ſichtig werden, wenn ſie an dem Rande desdurchlaufenden Canals herum huͤpfen, oderdaraus ſauffen. 5 5Die Graͤfin. Ich habe ſeit wenigenTagen zwey neue Haushaltungen wahrge-nommen(5), ob gleich die Jahrs Zeit ſchonweit verſtrichen. Es iſt eine Sache, daranmir viel gelegen, weil ſie von einer ſolchenArt ſind die ich mit allem moͤglichen Fleißzu erhalten trachte: Wenn manofft, und ingroſſer Geſellſchafft zu ihnen kommt, ſo wer-den ſie ſcheu, und verlaſſen oͤffters gar ihreEyer. Ich will Ihnen ſo gute Nachrichtgeben, wie ſie ihre Neſter bauen als ob Siealles mit Augen angeſehen haͤtten, ohne daßwir ſie verſtoren duͤrfen.Ich kan mich nicht gnugſam vekwundernuͤber die Gleichfoͤrmigkeit, die man bey allenNeſtern von einerley Vogel ⸗-Art wahr-

nimmt, eben ſowohl als uͤber die verſchie-

denheit der Neſter, bey verſchiedenen 35gel-

Der Emmerling, Stiegliz, Gruͤnzling(Vedier und andere, machen zuweilen ihr Neſtim Auguſt und Seplember Dieſe beſondereFalle, welche ſich gar ſelten ereignen, hebendie Anmerkungen nicht auf, die wir p. 288.gegeben.

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