Band 
Erster Theil. Von Insecten, Thieren und Pflanzen.
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292
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DieDoögel.

Neſterder Vöͤ-gel.

292 Schauplatz der Natur.

Vortheil, wenn man ſie, wie ich, im gruͤnenGebuͤſche aufziehet. Sie bleiben geſunder,leben nach ihrer angewohnten Weiſe, undfolglich kan man auch ihre beſondere Eigen-ſchafften und Art zu arbelten beſſer einſehen.Einige Arten ſetzen ihre Neſter auf dieGipfel der Baͤume; Andere hingegen, plattauf die Erde unter das Gras; Doch moͤ-gen ſie wohnen, wo ſie wollen, ſo ſuchen ſieallezeit eine Bedeckung. Sie erwehlen hier-u entweder Gras, oder dicke Aeſte, oderaub, daruͤber der Regen, wie uͤber einDach, abflieſſet, und in die kleine Oefnungihres Neſtes, ſo darunter ſtecket, nicht ein-dringen kan. Das ͤuſſere des Neſtes be-ſteht aus groben Sachen, und dienet zumGrunde. Man gebraucht dazu Dornen,Binſen, die ſtaͤrkeſte Heu⸗Halmen, unddas dickeſte Moos. Auf dieſe erſtere undzimlich unfoͤrmliche Schicht legt man meh-rere, in der Runde nacheinander, von zaͤr-tern Bau⸗ Materialien, und verbindet ſieauf das genaueſte, damit weder Wind noch

Ungeziefer eindringen koͤnne. Jedoch bauet

und ſchmuͤcket jedwede Voͤgel⸗Art ihreHaͤuſer auf ihre beſondere Weiſe; Eini-ge tapezieren ſie inwendig mit kleinen Fe-dern, oder mit Wolle, oder auch mit Sei-de, damit die dienliche Waͤrme beydes fuͤrſie und fuͤr ihre Jungen erhalten werde.Koͤnnen ſie dergleichen nirgend antreffen, ſoſuchen

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