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Erster Theil. Von Insecten, Thieren und Pflanzen.
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312 Schauplatz der Natur.

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gen bey ſich hat, entweder, um die Speiſe

Vogel deſto beſſer zu zermalmen, oder den Leib of-

fen zu halten.

Obwohlen die Voͤgel⸗ Beine zu Unter-ſtuͤtzung des Leibes Staͤrke genug haben, ſoſind ſie doch ſo hohl, und ſo duͤnne, daß ſiedem Fleiſche gar was weniges am Gewich-

das Ges te beylegen. Alle Federn ſind mit groſſerſieder. Kunſt alſo zubereitet und geordnet, daß ſie

den Vogel in der Lufft halten, und gegen dasuͤble Wetter bedecken. Die Kiele ſindſtark, feſt, und leicht zugleich. Die Feſtig-keit oder Staͤrke dienet dazu, daß er mitdehoͤriger Gewalt die Lufft durchdringenkan, je dicker der Kiel wird, je hohler undleichter iſt er, denn ſonſt wuͤrde er den Vo-gel nur beſchweren, ſtatt ihm in die Hoͤhe zuhelfen. Mit einem Worte, der Kiel, weiler hohl, oder vielmehr mit einer ausgedaͤhn-ten und dünnern Lufft, als die aͤuſſerliche,angefuͤllet iſt, einen groſſen Platz uͤberdecket,und nicht ſchwer iſt, verurſachet, daß derVogel faſt in gleichem Gewichte mit derLufft ſtehet. Die Federn ſtreichen zuruͤcke,und liegen in ſchoͤnſter Ordnung uͤbereinan-der. Auf der Seite, wo ſie am Leibe an-

liegen, ſind ſie mit warmen und linden Pflau-men verſehen; auf der andern Seite aber,gegen der Lufft, mit zwey Reihen Flocken,davon immer eine laͤnger, als die andere.Dieſe Flocken ſind nichts anders als 1un