Zehendes Geſpraͤch. 313
und flache nebeneinander angereihete Blaͤt⸗DDielein, welche dermaſſen gerade nebeneinan⸗Voͤgel.
der ſtehen, als ob ſie am Ende mit der Schee-re waͤren abgezwickt worden. Ein jedesſolches Blaͤtgen iſt ſelbſten ein Kiel, an demebenfals zwey Reihen Flocken ſtehen, dieman wegen ihrer Kleine faſt nicht wahrneh-men kan, dieſe füllen alle Raͤumlein aus,wodurch etwa die Lufft dringenkoͤnte. Über-dem, ſind die Klele auf ſolche Weiſe geord-net, daß die Reihe von den kleinen Flockenan einem Kiele ſich mehr oder weniger unterder breiten Flocken⸗Reihe des daruͤber lie-enden Kiels hervor giebt, und beweget.ie Kiele der groͤſſeſten Federn werden durcheine andere Reihe kleinerer Federn bedecket.Die Lufft kan nrgend durchdringen, undalſo wird die Bewegung auf ſelbiger ſehr ge-
waltig, und von groſſer Wuͤrkung. f„Weil aber dieſe ſchoͤne Einrichtung garoͤfters durch den Regen koͤnte verdorbenwerden, ſo hat der Schoͤpfer die Federnmit einem Mittel verſehen, vermoͤge deſſenſie der Regen eben ſo wenig, als die Lufft,
durchdringen kan. Alle Doͤgel haben ein wnOel-⸗Blaͤßlein an dem hintern Theil ihres lughbLeibes, das wie eine Warze ausſiehet. Ornithol.Dieſe Warze hat verſchledene Oefnungen:“ 1.
Wenn nun der Vogel merkt, daß ſeine Fe-dern trocken, oder verdorben ſind, hin undwieder von einander klaffen, oder die Naͤſſe
ur anneh-