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Erster Theil. Von Insecten, Thieren und Pflanzen.
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2.

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Eilftes Geſpraͤch. 321

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Der Graf. Mit dem Unterſchiede, den Dieſie zwiſchen den Schnaͤbeln zweyer Voͤgel Voͤgel.finden, iſt es nicht beſchaffen, wie mit dem

Unterſchiede zwiſchen denen Naſen zweyerMenſchen: Der ganze Unterſcheid zwiſchender kuͤrzeſten und allerlaͤngſten Naſe, kommtauf einen Zoll mehr oder weniger in derLange an, im uͤbrigen iſt eine wie die an-dere beſchaffen, und wird eine wie die an-dere gebrauchet. Allein bey den vielerleyVoͤgel⸗Arten, ſind die Schnaͤbel, die Laͤn-ge, die Groͤſſe der Fluͤgel, und alle Theileſhres Leibes uͤberhaupt, nach beſondern Um-ſtaͤnden eingerichtet. Sie ſind Werkzeuge,die ihre gewiſſe Verhaͤltniß zu der Beſchaf-fenheit ihrer Arbeit, und ihrer Lebens⸗Arthaben. Dieſe Meynung werde ich mit zweyoder drey Exempeln genugſam erhaͤrten.

Die Sperlinge, und die meiſten kleinen DieDVoͤgel, leben von den Saamen⸗Koͤrnern die Spersſie in den Haͤuſern oder auf dem Felde fin⸗ linge ·

den: Sie duͤrfen keine Gewalt anwenden,weder ihrer Nahrung habhafft zu werden,noch ſie zu zerſtucken; deswegen haben ſieauch einen kleinen Schnabel, kurze Hätſeund Klauen, und das iſt fur ſie genug.

Mit der Schnepfe iſt es ganz anders, Dieauch mit der Waſſer⸗Schnepfe, mit dem Schne-Kyditz, und mit vielen andern, die ihre Nah⸗ fen.

rung zimlich tief in der Erde und im Moraſtſuchen muͤſſen, woraus ſie Muſchel⸗WerkI. Theil.* und