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Erster Theil. Von Insecten, Thieren und Pflanzen.
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Eilftes Geſpraͤch. 325

ungeſchickt vorgekommen waren. Ich ſehe. Dieaber nunmehro, daß die Ungeſchicklichkeit Vogel.auf meiner Seite geweſen, und daß wir

un e Unwiſſenheit an den Tag legen, wenn

wir die Werke der Natur tadeln wollen.

Alſo iſt mir, zum Exempel unbekannt: wo-

zu der uͤbergroͤſſe Storch⸗ Schnabel dienen Derſolle? dem ohn geachtet aber, unterſtehe ich Storch.mich nicht mehr, dieſe Groͤſſe als elnen Feh-

ler anzusehen. i

Der Prior. Er ziehet die Schlangen undOttern damit unter der Erde hervor, undbringet ſie ſeinen Jungen nach Hauſe, wel-chen das Gifft gar nichts ſchadet.

Die Graͤfin. Auf dieſe Weiſe muſte der DieSchnabel freylich lange ſeyn. Wean wir 8aus dieſem Grunde fortſchlieſſen wollen, ſoſe unddgetraue ich mir zu errathen, warum die Endten.Schwanen, die wir in dieſem Teiche vor unsſehen, einen langen Hals und breiten Schna-bel haben? Die Schwanen, Gaͤnſe, undEndten, ſchnattern unaufhoͤrlich an demGrunde des Waſſers, woſelbſten ſie viel-leicht dergleichen Ungeziefer, oder Wuͤrm-lein, finden, davon Sie neulich gedachten:

Weil ſie aber nur ſchwimmen, aber nichtuntertauchen koͤnnen, ſo muß ihr Hals langſeyn, damit ſie bis auf den Grund reichen.Die Breite des Schnabels iſt deswegen er-forderlich, damit ſie deſto mehr Schlammoder Sand auf einmahl euer 9

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