Band 
Erster Theil. Von Insecten, Thieren und Pflanzen.
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5lente ſchon genugſam. 5

Der Prior. Man muß geſtehen, daß Siein dieſem Stucke ſehr gelinde verfahren,und hat das Frauenzimmer nicht Urſacheſich zu beſchwehren.

Die Graͤfin. Erlauben Sie, wenn ichſage, daß wir gar groſſe Urſache zu klagenhaben. Dieſe unzeitige Gelindigkeit thutuns unwiederbringlichen Schaden: Dennſie macht uns eitel; ſie verurſachet, daß wiruns auf nichts befleißigen; daß wir nichtsbegreiffen koͤnnen; nichts verſtehen; nichtszu unterſcheiden wiſſen, und alle Augenblickeunſere Meynung aͤndern. Wir koͤnnen mitGrund der Wahrheit behaupten, daß bieMannsbilder alle diejenigen Fehler, die ſiean uns tadeln, uns durch ihre Auffuͤhrungſelber beybringen. Iſt dieſes nicht einebey ihnen gewoͤhnliche Hoͤflichkeit, daß ſievon lauter Kleinigkeiten mit uns ſprechen?Aus ihrer Weiſe mit uns zu reden, undmit uns umzugehen, erhellet ſo viel, daßſie uns entweder fuͤr Kinder oder fuͤr Oel-Goͤzen anſehen. Ihr Umgang mit unslaufft auf eine Unterredung von neuen Klei-der⸗Trachten, auf Spielen, und auf einenMiſchmaſch einer Menge hoͤflicher Wortehinaus. Es iſt ein halbes Wunderwerk,wenn eine unter uns ihren Verſtand von demallgemeinen Verderbnis errettet, und eini-

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DieVogel.