Band 
Erster Theil. Von Insecten, Thieren und Pflanzen.
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364
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Thiere.

364 Schauplatz der Natur.

Die Graͤfin. Dieſe Antwort gieng vonHerzen. Wohl dann! Statt des Vogel-fangs, den man nicht ofte an einerley Orteanſtellen kan, well den Voͤgeln der Platzverdaͤchtig wird, da man ihnen einmahl ei-ne Falle geſtellet, und alſo ein neuer Ver-

hack im Holz muͤſte gemacht werden, ver-ſpreche ich, Ihnen fuͤr heute, und ſo oft als

Sie wollen, eine Fiſcherey zum Zeit⸗Ver-treib, die Sie eben ſo ergoͤtzen ſolle. Un-terdeſſen wollen wir hohes Wlld aufſu-chen, und uns von den Erd⸗ Thieren un-terreden. Hier ſtellet ſich die ganze Geſell-chafft ein.

Meine Herren, waren Sie nicht zu frie-den, daß Sie mir bey den vorigen Unter-redungen die Wahl der Materſe uͤberlaſſen?Erlauben Sie, daß ſch damit fortfahrendarf. Wenn ich Ihnen die Auswahl uͤber-lieſſe, wuͤrden Sie mich vielleicht in ein un-

bekanntes Land fuͤhren, darinn ich ganz

fremde waͤre. NNachdem wir von dem Ungeziefer undvon den Voͤgeln gehandelt haben, ſo wer-den wir nicht uͤbel thun, wenn wir die Erd-Thiere fuͤr uns nehmen, als die Schaafe,die Ochſen, die Loͤwen, ja gar den Elephan-ten, wenn Sie Luſt haben. Sie, meine

Herren, haben meinetwegen voͤllige Frey-

heit das allerſeltenſte und merkwuͤr digſtefuͤr Sich auszuſuchen, fur meine Perſonwer-