Band 
Erster Theil. Von Insecten, Thieren und Pflanzen.
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Dreyzehendes Geſpraͤch. 417

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ſiſſch und unverletzt in den meiſten Oee⸗ DieMuſcheln,(moules) ingleichen die kleinen Siſche.

Solen, die man in den Ohren der See-Krebſe findet, daſelbſt ihre Sicherheit vorden Zaͤhnen der Raub⸗Fiſche, aus eignerBewegnis, ſuchen.

Übrigens ſind alle Waſſer⸗ Thiere, vongroͤſſeſten biß zum kleineſten, in beſtaͤndi-gem Krieg gegeneinander: Da bedienetman ſich der Liſt, der Flucht, des Betrugsund der Gewalt, man beraubt einander,man friſſet einander gar auf; ohne Zuchtund Erbarkeit. Kurz, die Fiſche machenes eben ſo, wie die Menſchen, und weiß ichnicht, woher es mag gekommen ſeyn, daßman ihnen bishero noch keine Vernunft zu-geſchrieben hat. Doch jezo faͤllet mir et-was ernſthaftigers ein: Da die Waſſer-Einwohner beſtaͤndig auflauern, wie ſieeinander die Exer und die Milch, ja einan-ander ſelber, wegfreſſen moͤgen ſo mußendlich dieſes Element von allen Einwoh-nern entbloͤſſet werden, und iſt nur zu verwundern, daß es nicht bereits geſchehen.Von den kleinen Fiſchen, ſo den groͤſſernzur Speiſe dienen, ſolten gar keine mehrvorhanden, und alſo auch die groſſen ausMangel der Nahrung geſtorben ſeyn. Al-leln es laͤſſet nichts ſo armſeelig, als wenndie Menſchen wollen die Werke GOttestadeln. Er hat den Fiſchen genugſame

I. Theil. Dd Mit-