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Vierzehendes Geſpraͤch! 451
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Der Graf. Halten Sie ſich wohl, Herr DieChevalier, denn ich werde ſie hefftig an⸗Pflan-greiffen. Es giebt Gewaͤchſe, zum Exem⸗ zen.
pel: die Pfiffer,(Champignons) das Fa-ren⸗Kraut, und andere, an denen man kei-nen Saamen bemerket, und welche dennochalle Tage, und noch dazu an vielen Orten,aufwachſen. Alſo muß man annehmen, ent-weder; daß GOtt taͤglich eine neue Schoͤ-pfung vornehme, oder, daß der Erd⸗Safftdurch ſeine Bewegung einen Coͤrper mitallen ſeinen gehoͤrigen Theilen hervor brin-gen koͤnne.
Der Chevalier. Ich weiß nicht, ob derHerr Prior ein Prophet iſt, und ob er vorvier Tagen ſchon gewuſt habe, daß Sie mirheute mit Ihren Faren⸗Kraut angſt ma-chen wollten: das iſt gewiß, daß er mir dieAntwort eingegeben hat, damit ich Ihnen
aufwarten werde. Er lies mich das Ohr bai. hiſt.uber ein Papier halten, worinn ich erſtlich Plant.
nichts hoͤrte, hernach aber ein kleines Ge-raͤuſche und Gekniſter merkte, welches michbewog genauer zu betrachten, was darinnenverborgen ſeyn moͤchte: Ich fande kleineKoͤrnlein, die ſich aufeinander herum waͤlz-ten, wie die Kaſe⸗Muͤlben; allein mit Huͤl-fe des Vergroͤſſerungs⸗Glaſes zeigte ſichetwas ganz anders. Dieſe Koͤrnlein wa-ren eigentlich Huͤlſen mit einer groſſen Men-ge Sagmen angefuͤllet; die Huͤlſen zer-Ff 2 ſpran-