Band 
Erster Theil. Von Insecten, Thieren und Pflanzen.
Seite
459
JPEG-Download
 

eee

das,thun.Safftdet esen des9 diend die18 beyben ſoen delkeimetvieleJade,webekch derwirdflam-koſſend har-n ab-rdirbtgang„ undm be-ommtWennvrungaben,gehetvelche

Vierzehendes Geſpraͤch. 459

r

ſolche geiſtige Feuchtigkeſten„als denen DiePflanzen dienlich ſind, an ſich ziehen; wenn! Halſie ihre Dienſte gethan haben, ſo verwel⸗ sen.

ken ſie. Die junge Pflanze ſauget ſodanndurch ihre Wurzel, und die an ſelbiger hau-genden Wurzel⸗Haare, oder Aeſte, einenkraͤfftigern und haͤufigern Nahrungs⸗Safftaus der Erde, als ſie anfaͤnglich aus demSaam⸗Korn erhalten koͤnnen: wird alſoimmer ſtaͤrker, und faͤnget an, ihre verſchie-dene Theile auseinander zu breiten, die vor-hero in einander gerollet und verſtecket wa-ren. Von dieſen Theilen wollen wir jetzoreden, und bey den innerſten anfangen.

Das Mark beſtehet aus lauter kleinen DasHoͤhlen, oder Kaͤmmerlein, die durch eine Mark.

duͤnne Scheidewand von einander abgeſon-dert. Es befindet ſich mitten in dem Stam-me und in den Aeſten, und iſt haͤuffig mitSafft' angefuͤllet.

Um das Mark herum erheben ſich hohle asFaſern, die in Buͤndlein nebeneinander lie- Holz.

gen. Alle dieſe Buͤndlein, ſo nach der Laͤn-ge der Pflanze von oben biß unten durchge-hen, ſind durch Faſern zuſammen verbun-den, welche ſchraͤgs von einer Reihe zurandern lauffen, und ſich offt wie ein X ineinem Neze, oder wie die Maſchen in ei-nem Geſtricke, durchſchneiden, alſo, daßzwiſchen dieſen Faſern ein leerer Plaz blei-bet, der biß weilen Rauten⸗ foͤrmig/ Meen