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Erster Theil. Von Insecten, Thieren und Pflanzen.
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470 Schauplaz der Natur.

Oie gen Säffte perurſachet: Denn man ſtehet,Pflan⸗ daß das Geblüͤt geſtocket, und daß die Saͤff-

te verderben, ſo hald ſie keine Lufft mehr ha-ben. Es iſt alſo ſehr wahrſcheinlich, daßdie Lufft auch die Bewegung und den Um-lauf des Nahrungs⸗Safftes bey den Pflan-zen verurſache, durch zweyerley MittelDas eine iſt ihre ausdehnende Krafft, ver-moͤge deren ſie nach den Graden der Hieimmer mehrers verduͤnnet wird, und allzeltſo vielen leeren Raum einnimmt, als ſie nutimmer finden kan. Das andere Mittel ildie Structur der Lufft⸗Roͤhren ſelber:Denn weil ſie in einer Schnecken⸗Linie lau-

fen; ſich in die Lange auseinander zu ziehen,

aufzublaſen, oder in die Weite auszudehnen

vermoͤgen: ſo koͤnnen ſie auch dasjenige,was zunaͤchſt an ihnen lieget, druͤcken undin Bewegung bringen.

Dem Herrn Chevalier darf das Wort!ausdehnende Krafft nicht fremde duͤnken.Es iſt eine bekannte Sache, daß die Luſttdurch Kaͤlte zuſammen gepreſſet oder ver-dickert, und durch Hize verduͤnnet wird. Wirſpuͤhren dieſes genugſam, wenn die Jahrs,8 abwechſeln; und damit wir einen

egriff davon erlangen, ſo wollen wir dieLufft, weil ſie ſchichtweiſe uͤbereinander aufuns lieget, mit vielen aufeinander liegendenWollen⸗Blaͤttern vergleichen. Wenn man

dieſe beſchwehret, ſo laſſen ſich ſich 1

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