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Erster Theil. Von Insecten, Thieren und Pflanzen.
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Vierzehendes Geſpraͤch. 495

ſogleich hinweg. Der erſtere Saame trieb Diehervor, und war der Salat in acht Tagen Pflan-ſchon anderthalb Zoll hoch aufgeſchloſſen; sen.

Allein der Saame unter der Glocke triebgar nicht. Ich lies hierauf etwas Lufft indie Glocke, welche bald alles in Bewegungbrachte, und in weniger als acht Tagenkeimte der Saame und wuchs zwey Zollhoch und daruͤber.

Ebenfalls kommet von der Würkung derLufft in die Pflanzen her, daß die ausge-wachſene Gerſte, davon ich Bier fuͤr meinGeſinde brauen laſſe, und die ich gewoͤhn-lich in einem Keller verwahre, ihre Keimehegen das Keller⸗ oder Lufft⸗Loch oder ge-gen die Thuͤre richtet. Denn die Lufft,ſo nirgend anders woher, als durch dieſebeede Orte in den Keller kommen kan, drin-get in die Dunſt⸗Loͤcher der Keime, undverurſachet, daß ſie ſich auf ſelbige Seitewenden muͤſſen.

Man findet eben dieſe Bewegung beyallen Gewaͤchſen die man in Keller leget.Ihre Blaͤtter ſtehen allezeit gegen das Kel-ler⸗Loch oder gegen die Thuͤre: Kurz um,heist eine ausgemachte Sache, daß die

i 5 9 Staͤrke und Schwaͤ-

en, als nach dem Maſſe der Staͤr-

ke und Schwaͤche der Lufft, 95 in ſie drin-ad Alo, wenn man Zichorien, Cardiund Zeleri in der Lufft laſſet, ſo aerle