DiePflan-
sen.
Die Blaͤt⸗Griffel. Die Blaͤtter der Blumen so
ter.
Griffel.
Salz, und allen mit ſi
104 Schauplaz der Natur.
Es giebt Bluͤthen und Blumen, ſagt-dieſer Edelmann, davon ich rede, die einenBecher, oder eine dicke, gemeine Huͤle ha-ben: Dergleichen ſind der Mahn und dieNelken. Andere haben keine, als die Tulpen, Anemonen und andere. Die gewoͤhn,lichſten Theile bey allen, oder doch bey denmeiſten, Blumen ſind folgende: Die Blater, die Faͤdelein, die Haͤuptlein und der
gleichſam Palliſaden, damit die Natur daßHerz der Blumen eingeſchanzet, und aufden Nothfall verwahret hat. Dieſe Blaͤ-ter oͤfnen ſich bey aufgehender Sonne, da-mit die Waͤrme beykommen kan; undſchlieſſen ſich, einige mehr, einige weniger,wenn Regen oder die Nacht einſaͤllet, umdie Naͤſſe und Kaͤlte abzuhalten. Es ſchei-net, als ob ſie Verſtand bey Verwahrungdes ihnen anvertrauten Schazes zeigeten.Die Blaͤttlein thun bey der Bluͤthe oderBlume, was die Blaͤtter bey der Pflanethun. Durch ihre Dunſtloͤcher dringet dieLufft, nebſt dem. dem Feuer, den
h fuͤhrenden Geſſig -
keiten ein.
Der Saame liegt in einem oder mehren
Griffeln, welches kleine Saͤckgen ſind, diegemeiniglich in der Mitte der Blume ſte-
Zaͤdelein. hen. Die Faͤdelein ſind kleine runde Sten-
gel, die o hoch als der Griffel wachſen, 15
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