Band 
Erster Theil. Von Insecten, Thieren und Pflanzen.
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Vierzehendes Geſpraͤch. vor

dle Haͤuptlein tragen: Dieſes ſind hohleBeutel mit einem ſubtilen harzigten Stau-be angefuͤlet. Wenn ſie reif ſind, laſſen ſieden Staub durch allerhand Sieb⸗formigeOefnungen in den Blumen⸗Becher fallen,und inſonderheit auf das Haupt des Grlf-fels. Damit der Griffel dieſen Staub deſtoleichter auffangen und in ſich behalten moͤge,iſt er mit kleinen Spizen oder Buͤſchen verſe-hen/ mit einem klebrichten Saffte uͤberzogen,und hin und wider mit kleinen Loͤchlein durch-bohret. An den Spizen, Buͤſchelein und andem Saffte bleiben die Staub⸗Koͤrnlein be-hangen, und dringen durch die Baͤchlein bißzum Saam⸗Korn; Oder im Falle, daß dieBaͤchlein allzu enge fuͤr die Staub⸗Koͤrn-lein waͤren, muß man dieſen Staub nurals waͤchſerne Huͤlſen anſehen, in welcheneine weit zaͤrtere Materie verborgen lieget,und daraus in den Griffel dringet.

Vielleicht bleiben dieſe kleine Wachs-Kuͤgelein oder Koͤrnlein alle an dem Bodendes Blumen, Bechers um den Griffel herum liegen, und dringet nur der Safft oderdas geiſtige Weſen aus ihnen, durch dieOefnungen des Griffels, biß an das Saa-men⸗Korn, und machet ſelbiges fruchtbar.Man weiß noch nicht, ob in dieſem Stau-be die Pflaͤnzlein ſtecken, die in den Saa-men kommen muͤſſen; oder, ob jedes Sam-

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Haͤupt-lein.