DiePflan-
zen.
PalmaChriſti.
508 Schauplaz der Natur.
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Gnade, und zeigen mit das wovon Sie ſe-zo geſprochen.Die Graͤfin. Gar gerne. In diesen
groſſen Sonnen⸗Blumen ſind eben ſo belGriffel, als Saamen⸗Koͤrner. Uber ſd-wedem Saamen⸗ Korn raget ein kleinen
Becher hervor, in deſſen Mitte ein brau-nes Saͤcklein voll gelben Staubes iſt. Jedwedes Saͤcklein vertritt die Stelle einesJaͤdeleins und deſſen Haͤuptleins bey denUnter ihm liegenden Saamen⸗Korn. Ml-ten durch das Saͤcklein gehet eine kleileRoͤhre, die unten an das Saam⸗Kolgſtoͤſſet, und oben mit Haaren beſezttdamit der Staub behaͤngen bleibe. Ebendieſes Rohr theilet ſich in zwey Spfzen, wieine Gabel, und oͤfnet ſich, damit denStaub hinein fallen kan; Wenn diSpizen ihr Amt verrichtet, ſo beugen ſſſich auswaͤrts/ wie zwey halbe Monden dimit dem Ruͤcken zuſammen ſtoſſen, und ber5 e ſie weiter nicht mehr nö-thig ſind. aMan ſiehet bißweilen Pflanzen, bey de-nen die ſonſt gewoͤhnliche Einrichtung eilAenderung leidet. Dergleichen iſt dietnige, welche auſſerordentlich⸗ breite Bilkter und Kerne hat, die ſtark purgiten, udder unaͤchte oder falſche Caffee genennelwird. Wir wollen eine davon betrachten.Die Griffel ſtehen Trauben⸗weſſe oben 1
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