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Funfzehendes Geſpraͤch.
52wehlen Sie, Herr Chevalier? Sie mag ie ifremd oder einheimiſch ſeyn, das ſchadet 2 8nicht, denn die— Welt⸗Weiſen ſinduͤberall zu Hauſe.
Der Chevalier. Ich halte es mit dem Ades
Zucker⸗Rohr.
er?
Zu-
* 2 8 5Die Graͤfin. Sie haben ganz recht. 2
Dieſes fremde Gewaͤchs iſt der Reichthumdes Landes, darinnen es waͤchſet, und ſchafftdenen Laͤndern, dahin man es fuͤhret, un-zehlige Vortheile. ö
Der Chevalier. Aber ich moͤchte wiſ-ſen, wie dieſe Pflanze geſtaltet iſt, und wie
man den Zucker davon bereitet!
Die Graͤfin. Ich geſtehe ganz offen-herzig, daß ich nichts davon weis. FragenSie unſere Americaner, die werden Ihnenwas neues erzehlen koͤnnen.
„Der Prior. Der Zucker iſt eigentlichnichts anders, als das Salz, welches manin dem Safft oder Mark eines Rohrs inOſt⸗Indien findet, noch haufiger in Ame-rica. Man legt das Zucker ⸗Rohr in eingebaut Feld, wornach aus jedem Auge einfriſches Rohr aufſchieſſet, das in der Hoͤhevon ſieben oder acht Schuhen einen Straußdon Blaͤttern, die unſern Schwerd⸗Lilienſehr ahnlich, treibet, nebſt einer Kolben-Spitze, faſt wie unſere Schilf⸗Rohre. Al-lein die unſerigen ſind weiter zu nichts nuͤze,als