Band 
Erster Theil. Von Insecten, Thieren und Pflanzen.
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126 Schauplatz der Natur.

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als daß mun etwa zimlich artige Spindelnoder Spuhlen davon macht; da hingegendas Zucker⸗Rohr einen treflichen Safft inſich hat. Dieſes wird unter einer Preßeoder Kelter von den ungluͤckſeeligen Sela-ven*, welche einige, ihrem Vorgeben nachChriſtliche, Kaufleute gleich Pferden odetOchſen in den Koͤnigreichen Senegal, Gul-nea und Angola aufkaufen, mit unſaͤglicherArbeit zerquetſchet, der ausgepreſſete Sain fuͤnferley Keſſeln nach einander gekochet,und endlich durch vielfaͤltige Bemuͤhung derſuͤſſe Safft, von dem darunter vermiſchtenSalze, abgeſchieden. Vorzeiten wurdenur der Anfang der Scheidung in Indienvorgenommen, und der Zucker von dar nachOrleans Rouen, und an andere Orte ge-ſchickt, woſelbſt er voͤllig gelaͤutert wurde;heut zu Tage aber kommt er zu uns in Hten, wohl gelaͤutert und gereiniget. Dieſes iſt der Urſprung des Zuckers, den wil ſodhoch achten, und ohne groſſes Bedenkendem Honig vorziehen, davon die Alken ſo velWeſens gemacht. Wir bekuͤmmern unsnicht mehr darum, ob die Bienen in ihrerArbeit gehindert werden oder nicht, ſeilde-me weitlaͤuftige Laͤnder und ganze Inſulndes warmen Erd⸗Striches jaͤhrlich mit 5.

* Dieſe Arbeit geſchiehet jezo meiſtens vonOchſen.

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